Für Betroffene und ihre Angehörigen bringt der Alltag oft große Herausforderungen mit sich. Gesundheitsministerin Diana Stolz erklärt: „Für die Betroffenen verändert sich Schritt für Schritt das ganze Leben – und auch für ihre Angehörigen ist das oft eine große Belastung. Umso wichtiger ist es, dass gezielte Hilfe möglich ist.“
Um die Unterstützung zu verbessern, richtet das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege daher nun eine landesweite Fachstelle Demenz ein. Sie soll künftig eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Demenz sein.
Zentrale Ansprechstelle und bessere Vernetzung
Die neue Fachstelle wird Informationen sammeln und leicht zugänglich machen, Akteure aus Haupt- und Ehrenamt qualifizieren und bestehende Angebote besser miteinander verbinden. Sie richtet sich an:
• Beratungsstellen und Fachkräfte
• Initiativen und Netzwerke in ganz Hessen
• Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
Ziel ist es, Orientierung zu geben und es leichter zu machen, Hilfe zu finden.
Mehr Aufmerksamkeit für das Thema Demenz
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, das Thema Demenz stärker in die Öffentlichkeit zu bringen. Noch immer ist die Erkrankung für viele mit Unsicherheit oder Berührungsängsten verbunden. Die Fachstelle soll dazu beitragen, Wissen zu vermitteln und einen offeneren Umgang zu fördern.
Die Gesundheitsministerin betont: „Demenz geht uns alle an. Es ist wichtig, dass Betroffene und ihre Familien die Unterstützung bekommen, die sie brauchen – und dass wir als Gesellschaft sensibel und verständnisvoll mit dem Thema umgehen.“