Hessisches Ministerium der Finanzen

Gewinner des Staatspreises für Architektur und Städtebau werden ausgezeichnet

Der Staatspreis für Architektur und Städtebau – Vorbildliche Bauten im Land Hessen stand in diesem Jahr unter dem Motto „Zwischen-Raum-Stadt-Land“.

Darum geht es:

Der Staatspreis für Architektur und Städtebau – Vorbildliche Bauten im Land Hessen wird alle drei Jahre gemeinsam vom Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium der Finanzen, und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) ausgelobt. Im Finanzministerium in Wiesbaden wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des Jahres 2026 ausgezeichnet. Der Staatspreis stand in diesem Jahr unter dem Motto „Zwischen-Raum-Stadt-Land“. Die Sieger-Projekte stehen in Kassel, Fulda, Hofbieber, Frankfurt, Darmstadt, Frankenberg (Eder) und Rüsselsheim.

Zitat Finanzminister Professor Dr. R. Alexander Lorz:

„Gute Architektur und Stadtplanung müssen in einer Zeit, in der sich Lebensräume rasant verändern, Antworten auf die Folgen des Klimawandels und des demografischen Wandels finden und dabei stets das soziale Miteinander im Blick haben. Der diesjährige Wettbewerb stand deshalb unter dem Motto ‚Zwischen-Raum-Stadt-Land‘ und unterstrich damit die Notwendigkeit der nachhaltigen Transformation von Stadt und Land.“

„Alle prämierten Projekte zeichnen sich durch ein feines Gespür für Lösungen von aktuellen Herausforderungen aus, die sie mit Innovationskraft und einem hohen Anspruch an Nachhaltigkeit verbinden. Den Preisträgerinnen und Preisträgern gratuliere ich sehr herzlich. Durch ihre Arbeit helfen sie mit, Lebensräume in Zukunft krisenfester und lebenswerter zu machen.“

„Der Wettbewerb im Jahr 2026 hat noch einmal deutlich gezeigt, warum der Staatspreis weit über Hessen hinaus ein außergewöhnlich hohes Ansehen genießt: Die Struktur des Wettbewerbs, die Unabhängigkeit und fachliche Exzellenz der Expertenjury, aber auch seine lange Tradition sind wesentliche Gründe dafür. Ich bin überzeugt, dass auch der diesjährige Wettbewerb neue Impulse für künftige Bauvorhaben liefern kann und die Debatte – wie wir zukünftig zusammenleben, lernen und arbeiten wollen – bereichern wird.“

Zitat Präsident der Architketen- und Stadtplanerkammer Gerhard Greiner:

„Aufgrund von guter und integraler Planung, sektorenübergreifendem Denken und Handeln sowie Prozessqualität dokumentieren die prämierten Projekte, dass die nachhaltige Transformation von Stadt und ländlichem Raum gelingen kann. Sie vermitteln im Einzel- und im Zusammenspiel ein optimistisches Zukunftsbild, sodass alle Akteurinnen und Akteure gemeinsam den eingeschlagenen Weg der Weiterentwicklung von Stadt und Land mit Mut und Zuversicht beschreiten können.“

Fragen und Antworten

Eine Übersicht der Preisträgerinnen und Preisträger und ihrer Projekte, inklusive Bildmaterial, erhalten Sie auf der Internetseite der Architekten- und Stadtplanerkammer HessenÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Der international besetzten Jury lagen 106 eingereichte Projekte vor. Insgesamt gab es vier Preiskategorien: Architektur, Innenarchitektur, Freiraum- und Landschaftsplanung sowie Quartiersplanung und Stadtentwicklung. Die Jury nominierte aus allen Projekteinreichungen 23 Projekte und besichtigte diese vor Ort. In einer finalen Runde wurden insgesamt fünf Auszeichnungen und acht Anerkennungen verliehen.

Der diesjährige Wettbewerb lief unter dem Motto „Zwischen-Raum-Stadt-Land“. Das Motto nahm Planungen und Projekte in den Fokus, die einen sozialen, baulich-räumlichen Zusammenhalt von Stadt und Land fördern, den Kriterien der Nachhaltigkeit entsprechen, einen nachhaltigen Beitrag zu einer gemeinwohlorientierten, resilienten und zukunftsfähigen Daseinsvorsorge leisten und die über eine hohe baukulturelle Qualität verfügen.Der diesjährige Wettbewerb lief unter dem Motto „Zwischen-Raum-Stadt-Land“. Das Motto nahm Planungen und Projekte in den Fokus, die einen sozialen, baulich-räumlichen Zusammenhalt von Stadt und Land fördern, den Kriterien der Nachhaltigkeit entsprechen, einen nachhaltigen Beitrag zu einer gemeinwohlorientierten, resilienten und zukunftsfähigen Daseinsvorsorge leisten und die über eine hohe baukulturelle Qualität verfügen.

Mit dem Staats­preis für Archi­tektur und Städtebau verleihen das Land Hessen und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen der Förderung der Baukultur im Land einen ganz besonderen Ausdruck. Der Preis wird seit 1954 vergeben und zählt zu den ältesten und anerkanntesten Architekturpreisen in Deutschland. Der Staatspreis widmet sich Planerinnen und Planer sowie Bauherrinnen und Bauherren gleichermaßen. Die Auszeichnung möchte das Engagement für gute Planung und vorbildliche Baukultur würdigen.

Planerinnen und Planer der vier Fachdisziplinen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau beziehungsweise Stadtentwicklung sowie öffentliche und private Bauherrinnen und Bauherren sind aufgerufen, zukunftsweisende Lösungen einzureichen. Mit dem Wettbewerb und den prämierten Projekten soll einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden, dass Nachhaltigkeit, Resilienz und Teilhabe wichtige Zukunftsthemen sind, die als gesamtgesellschaftliche Herausforderungen betrachtet werden müssen.