„Ich gratuliere dem gesamten Team von ‚Vaterland‘ herzlich zu diesem herausragenden Erfolg in Cannes. Dass erstmals ein von Hessen geförderter Film im Wettbewerb um die Goldene Palme lief und nun mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet wird, ist ein besonderer Moment für den Filmstandort Hessen. Der Film verbindet große europäische Erzählkunst mit einer starken inhaltlichen und kreativen Verbindung zu Hessen“, erklärt Kunst- und Kulturminister Timon Gremmels.
Anna Schoeppe, Geschäftsführerin der Hessen Film & Medien, sagt: „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für ‚Vaterland‘ und gratulieren Paweł Pawlikowski, der gesamten Crew und dem gesamten Cast von Herzen. Cannes ist einer der wichtigsten Orte für internationales Kino. Umso schöner ist es, dort einen solchen Erfolg für eine hessisch geförderte Produktion feiern zu dürfen.“
Zwei Produktionen im offiziellen Festivalprogramm
Mit „Vaterland“ lief erstmals ein von der Hessen Film & Medien geförderter Film im Wettbewerb um die Goldene Palme. Paweł Pawlikowski erzählt darin von Thomas Mann und seiner Tochter Erika auf ihrer Reise durch das Nachkriegsdeutschland. Zum Ensemble gehören unter anderem Sandra Hüller, August Diehl, Devid Striesow und Hanns Zischler.
Die Hessen Film & Medien setzte in diesem Jahr mit zwei Weltpremieren, Nachwuchsprojekten und internationalen Koproduktionsveranstaltungen deutliche Akzente an der Croisette. Mit „Vaterland“ und „I’ll Be Gone in June“ von Katharina Rivilis präsentierten sich gleich zwei von der Hessen Film & Medien geförderte Produktionen im offiziellen Festivalprogramm. Der Preisgewinn für „Vaterland“ unterstreicht die internationale Sichtbarkeit hessischer Filmschaffender und die wachsende Bedeutung Hessens als vernetzter und leistungsstarker Filmstandort innerhalb der internationalen Filmbranche.