Ministerpräsident Boris Rhein will die Innovationskraft sowie die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt weiter stärken. Aus Anlass der Jahreseröffnung der Deutschen Börse AG sagte der Regierungschef am Montag in Frankfurt: „Der hessische Finanzplatz ist der Garant für Wohlstand und macht Europa souverän. Frankfurt ist das Herz des europäischen Finanzsystems. Damit das so bleibt, entlastet die Landesregierung auch künftig Unternehmen, um Investitionen zu erleichtern. Weniger Bürokratie, mehr Digitalisierung und eine verlässliche Wirtschaftspolitik – dafür stehen wir.“ Laut Rhein ist Frankfurt ein Motor für Wachstum und Stabilität in Europa. Dieser Motor müsse am Laufen gehalten werden.
Bundeskanzler Friedrich Merz hielt in diesem Jahr die Festrede bei der Deutschen Börse AG. Ministerpräsident Rhein hob die gute Zusammenarbeit mit der Bundesregierung hervor, die als verlässlicher Partner den Finanzstandort Hessen stärke. „Die Bundesregierung hat mit dem Standortfördergesetz und der Frühstart-Rente wichtige Impulse für den Finanzplatz Frankfurt gesetzt“, sagte Rhein und ergänzte: „Jetzt gilt es, den Weg auf Bundes- und Europaebene konsequent weiter zu gehen und beispielsweise Berichtspflichten zu reduzieren und zu vereinheitlichen. Hessen steht der Bundesregierung als wichtigster Finanzplatz der EU dabei gerne zur Seite.“ Gerade in Zeiten von Handelskonflikten und Herausforderungen beweise Frankfurt seine Krisenresistenz. Das von der Landesregierung eingerichtete Finanzplatzkabinett bezeichnete der Regierungschef als Beispiel für den „Schulterschluss der wichtigsten Akteure in Hessen“ und hob hervor: „Ein starker Finanzplatz ist kein Selbstläufer. Wir begleiten die Entwicklungen intensiv und tauschen uns auch mit der Deutschen Börse eng über Fortschritte und neue Herausforderungen aus.“